Sonntag, 29. Juli 2007

Heimreise

Heihei!

So, ich bin wieder Zuhause. Am 17. Juli habe ich mein Zimmer abgegeben und bin um 16.40h auf den Zug nach Östersund (Schweden). Im Zug bin ich noch einem Schweizer Paar begegnet. Die Frau kam aus Boltigen...
In Östersund bin ich dann auf den Nachtzug nach Stockholm umgestiegen. Die Fahrt war dann etwas mühsam. Ich hatte keinen Platz reserviert und musste deshalb immer wieder den Platz wechseln, da ich auf einem reservierten Platz sass (Im Unterschied zu den ICEs ist an den Plätzen nicht angeschrieben, von wo bis wo der Platz reserviert ist). Die Nacht wurde dementsprechend schlaflos. Morgens um 4.00h kam ich dann in Stockholm an. Dort musste ich noch eine Stunde warten, bis sie das Bahnhofsgebäude öffneten und ich endlich mein Gepäck einschliessen konnte. Anschliessend ging es auf Stockholm-Erkundungstour. Ich bin etwas in der Stadt umher spaziert, habe mir das Schloss angeschaut, die Stadt beim Erwachen beobachtet und mir ziemlich bald eine Parkbank gesucht, um etwas Schlaf nachzuholen. Am Abend fuhr ich dann weiter bis Lund, wo Emma mich abholte. Ich durfte mich im Haus ihrer Eltern in Höör etwas erholen. Am Samstag fuhr ich zusammen mit Emma und ihren Schwestern nach Lund und abends zum nächstgelegenen See zum "schwadere" :-)
Am Sonntag Morgen ging meine Reise dann weiter. Ich fuhr via Kopenhagen-Hamburg (der Zug geht auf die Fähre!!!!)nach Stuttgart. Dort wurde ich von Andi abgeholt.
Ich verbrachte zwei tolle Tage in Stuttgart zusammen mit Andi und Falko (Narvik-Gruppe-Wiedersehen). Wir gingen in den Zoo, auf den Fernsehturm und ein tolles Stadt-Quartierfest mit gutem Bier durfte natürlich auch nicht fehlen :-)

Am Montag Nachmittag, 23. Juli 2007 war ich dann endlich zu Hause im Hotel Mamma!

Es war ein tolles Jahr und ich bedanke mich bei Euch allen für die vielen Postkarten, E-Mails, Skype-Chats und Telefonate, welche mir massiv über das Heimweh hinweggeholfen haben! Ich freue mich, Euch wieder in der Schweiz zu treffen.


Ganz liebe Grüsse, jetzt wieder aus der Heimat

Marion


Und hier endlich die Fotos:

2007_07_18-23_Rückreise

Dienstag, 10. Juli 2007

Sarah in Norwegen, 3.-9.7.2007

Wie bereits im letzten Bericht erzählt, holte ich Sarah am 3. Juli abends vom Flughafen ab. Wir fuhren direkt weiter an eine Party von ein paar Norwegern, welche mir über Couchsurfing bekannt waren und bei welchen wir übernachten konnten. Die meisten waren schon recht betrunken als wir ankamen, aber lustig wars natürlich trotzdem. Wir hatten einen lustigen Abend, welcher morgens um 6 Uhr endete :-)
Am Mittwoch gingen wir dann mit Espen, einem unserer Gastgeber, in die Stadt und zeigten Sarah noch etwas die Stadt. Am Abend nahmen wir dann den Nachtzug nach Trondheim und kamen Donnerstag morgens um 7 Uhr hier an. Die nächsten Tage standen im Zeichen von Stadt angucken, Ausverkauf, wandern, im See baden, joggen und Girltalk. Wir haben beide die wunderschönen Sommertage hier geniessen können. Sarah fuhr dann am Montag bereits wieder los nach Oslo und hat den Sonnenschein auch gleich mitgenommen, hier regnet es jetzt. Aber wer will sich beklagen, das braucht es ja auch ab und zu wieder.

Bilder sagen mehr als tausend Worte, also schaut es Euch besser an ;-)

2007_07_03-09_Säru in Norwegen


Phu, geschafft! Der Blog ist endlich wieder up to date. Viel Spass damit. In einer Woche ist mein Aufenthalt hier ja schon zu Ende und ich trete meine 5-tägige Interrail-Heimreise an.

Liebe Grüsse, jetzt aber noch aus Trondheim
Marion

Montag, 9. Juli 2007

Süd-/West-/Ost-Norwegen, 19.6.-3.7.2007

...und weiter geht's mit meinem Monster-Reisebericht!
In Trondheim hatte ich einige Stunden Zeit zum Auspacken, Waschen und Packen für die nächste Reise. Am frühen Nachmittag fuhren Nora und ich mit dem Bus nach Oppdal, wo wir Oli und Sören trafen. Mit ihnen fuhren wir weiter nach Bessheim in Jotunheimen (mit zwei Autos). Dort übernachteten wir an einem hübschen See und machten uns am nächsten Tag auf den Weg auf unsere fünftägige Wandertour. Am ersten Tag wanderten wir bei schönem Wetter nach Glitterheim. Am zweiten gings bei weniger schönem Wetter weiter über Geröll- und Schneefelder nach Spiterstulen. Von dort mussten wir die Tour leider abbrechen, da das Wetter nun wirklich schlecht wurde und uns noch massiv mehr Schneefelder bevorstanden. Also brauchten wir den 3. Tag um unsere Autos zu erreichen. In Bessheim übernachteten wir nochmals an dem See und trennten uns am nächsten Tag mit dem Ziel, uns in Voss in ein paar Tagen wieder zu treffen. Oli und ich entschlossen uns, an die Westküste zu fahren, während Nora und Sören nach Bergen fuhren um dort einen Freund zu besuchen.
Oli und ich fuhren also durchs Sognefjell und weiter an die Westküste. Der Dalsfjord ist übrigens eine Reise wert, viel schöner als der Geirangerfjord :-)
Am ersten Tag übernacheten wir auf einem Camping gleich bei einem grossen Wasserfall irgendwo im Sognetal. Tags darauf fuhren wir auf die kleine Insel Lammetun und erkundeten am Abend die alte deutsche Festung aus dem 2. Weltkrieg. Von dort nahmen wir am nächsten Tag die Fähre nach Værlandet und von dort fuhren wir weiter auf die Inselgruppe Bulandet (übrigens der westlichste noch bewohnte Ort Norwegens). Die Inseln haben schon ihren eigenen Zauber. Sehr windig, wenig Bäume und eine rauhe Nordsee. Ich war beeindruckt. Das Zelt aufstellen wurde auch eine rechte Herausforderung, bzw. eine Stelle finden, wo uns das Zelt nicht gleich wegflog...
Am nächsten Tag mussten wir die schönen Inseln leider bereits wieder verlassen und uns auf den Weg nach Voss ans Extremsportfestival (Ekstremsportveko) machen. Dort trafen wir auch Nora und Sören wieder und verbrachten zwei lustige Tage dort, schauten den Kajakleuten zu, wie sie durchs Wildwasser und Wasserfälle hinunterfuhren und bestaunten die Paraglider und Skydiver bei ihren Formationen und was die sonst noch so für verrückte Sachen machen (nein Maria, ich habe nichts davon ausprobiert, keine Angst, hihi!).
Anschliessend an die Ekstremsportveko fuhren wir Richtung Süden durch das Kirschenland Norwegens am Hardangerfjord nach Finnøy (Insel etwa eine Stunde von Stavanger entfernt), wo wir einen Bauern besuchten, den Oli bei einer früheren Reise nach Svalbard kennengelernt hat. Und wie es der Zufall so will, studiert sein Sohn an der NTNU Trondheim Sportwissenschaften... Ich habe ihn aber vorher nie getroffen, wir hatten keine Kurse zusammen. Aber trotzdem, Norwegen ist noch das kleinere Dorf als die Schweiz!
Wir fuhren mit Olav auf den Fjord hinaus zum Fischen und er hat uns auch vieles über seine Heimatinsel erzählen können. Er war auch recht beeindruckt, dass man in der Schweiz immer noch mit den Kühen "z'Berg" geht im Sommer, in Norwegen würde das keiner mehr machen. Er hat übrigens Simmentaler Kühe :-)
Am nächsten Tag fuhren Oli und ich weiter nach Stavanger. Dort war gerade die Beach-Volleyball-Tour zu Gast. Wir checkten also den Spielplan und hatten Glück. Heuscher/Heyer spielten an diesem Nachmittag ihren Achtelfinal. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Sie haben natürlich gewonnen (Sie flogen jedoch in der nächsten Runde gegen ein das russische Team Barsouk-Kolodinsky nach einem 3-Sätzer aus dem Turnier).
Nach dem Match fuhren wir zum Preikestolen. Wir waren schon recht spät dran, es hatte fast keine Leute mehr dort. Die zweistündige Wanderund dorthin lohnt sich. Ich bekam schon etwas Gänsehaut an dem Felsabgrund zu stehen und 600m hinunter auf den Lysefjord zu schauen...
Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre bis zum Ende des Lysefjords (eine recht windige Fahrt) und von dort weiter Richtung Osten (Oslo).
Tags darauf kamen wir in Oslo an. Wir übernachteten auf einem Camping mitten in Oslo. Man hatte nicht wirklich das Gefühl, in Norwegen zu sein, auf dem Camping waren nur Deutsche und Holländer... Am Morgen des 3. Juli trafen wir dann Nora wieder in Oslo (sie fuhr nach der Ekstremsportveko wieder zurück nach Trondheim um uns dann am 3. in Oslo zu treffen). Sie und Oli nahmen dann an diesem Tag die Fähre nach Deutschland. Für Oli war das Abenteuer Norwegen somit fürs Erste beendet, Nora kommt nach den Sommerferien wieder zurück um in Trondheim ihren Abschluss zu machen.
Naja, ich hatte also einen knappen Tag Zeit in Oslo um die letzten Souvenirs zu kaufen, Karten zu schreiben und Oslo bei Regen zu erkunden.
Am Abend fuhr ich dann zum Flughafen um Sarah abzuholen, die mich aus der Schweiz besuchen kam.

Und im nächsten Bericht: Sarahs und Marions lustige Zeit in Norwegen! Aber erst noch Fotos:

Wandertour in Jotunheimen


Ekstremsportveko Voss


Unterwegs...




Liebe Grüsse
Marion

Samstag, 7. Juli 2007

Nord-Norwegen 10.-18.06.2007

Heihei!
Endlich kommt wieder ein Update über meine Aktivitäten in Norwegen. Erst einmal kommt hier der Beitrag über die Reise mit meinen Eltern im Norden von Norwegen.
Wegen dem schlechten Wetter haben wir uns entschieden, unseren Aufenthalt in Tromsø abzukürzen und sind am nächsten Tag bereits Richtung Finnland weitergefahren. Nun, Lappland ist insbesondere einfach flach... Kaum waren wir in Finnland, haben wir auch schon Rentiere am Strassenrand gesehen. Wir haben schon relativ früh am Tag unser Tagesziel Kilpisjärvi erreicht. Da es in Lappland eigentlich nicht wahnsinnig viel zu sehen gibt sind wir noch etwas weiter gefahren und haben uns bei der "Hampelpia aus Schweden" in Nedre Sapporo eingemietet. Eine ältere Frau hat uns dort eines ihrer Campinghäuschen überlassen. An diesem Tag haben wir gleich eine 3-Ländertour (Norwegen-Finnland-Schweden) gemacht.
Am nächsten Tag fuhren wir via Kiruna nach Norwegen zurück und übernachteten auf dem Hærsletta Camping etwas nördlich von Narvik mit tollem Fjordblick.
Da wir zu unserem Reiseplan bereits zwei Tage Vorsprung hatten, machten wir noch eine Zusatzrunde über Senja. Die Insel nördlich von den Lofoten. Der Abstecher hat sich gelohnt. Wir haben uns eine noch nicht bewohnte samische Siedlung angeschaut und auf einem Camping direkt am Fjord übernachtet. Abends fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt mit Sandstrand. Die Mitternachtssonne blieb uns wegen Wolken leider wieder verwehrt. Aber wir wussten ja, dass sie da war, das reichte uns :-) Danach machten wir noch einen Abstecher nach Husøy (Hausinsel). Eine kleine Insel eigentlich nur mit Häusern drauf (wie der Name ja schon verrät). Sie leben dort hauptsächlich nur vom Fischfang. Überhaupt ist Senja noch nicht so touristisch wie z.B. die Lofoten.
Tags darauf gings weiter nach Gryllefjord, von wo aus wir die Fähre nach Andenes (Vesterålen) nahmen. Das Wetter war wieder nicht mehr so gut wie am vorherigen Tag. Wir hatten eigentlich nur Regen. In Andenes war der Camping bereits voll besetzt. Also fuhren wir weiter nach Bleik, wo wir noch eine Unterkunft fanden.
Am 16. fuhren wir dann weiter auf die Lofoten zu der reservierten Rorbua in Mortsund auf Vestvågøya. Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Wikingermuseum in Borg und anschliessend nach Å.
Am 18. hiess es dann zusammenpacken und ab nach Lødingen fahren, wo ich dann auf die Fähre nach Bognes musste. Meine Eltern fuhren dann weiter nach Evenes, wo sie am nächsten Tag wieder Richtung Schweiz abflogen. Meine Reise ging dann von Bognes mit dem Bus weiter nach Fauske und von dort mit dem Zug nach Trondheim, wo ich am 19. morgens ankam.

Es war eine tolle Reise, die ich mit Mum und Sepp unternehmen durfte und es hat mich sehr gefreut, meinen Eltern etwas von dem tollen Land, in welchem ich ein Jahr verbringen durfte, zu zeigen. Hier also noch an meine Eltern: TAKK FOR TUR!!!

Und wie gehabt kommt hier der Link zu den Fotos!


2007_06_10-18_Nordland og Troms



Liebe Grüsse aus Norwegen
Marion