Sooooodele, endlich gibts wieder was Neues zu berichten! Marseille? Da war ich doch schon mal... Richtig, aber kein Grund nicht nochmals hinzugehen. Die Idee entstand bei einem Abendessen in Bethlehem. Jahn ging schon mal vor und schaute bei ein paar Freunden vorbei. Ich hopste am 1. Juli in den TGV und war am Mittag gleichentags in Marseille. Dort angekommen, wurde erst mal Proviant gekauft und anschliessend gings ab nach Luminy, wo wir unsere Wandertour starten wollten. Am Eingang zum Nationalpark stand dann ein sehr netter Herr, der uns erklärte, dass der Park wegen irgendwelchen Dreharbeiten geschlossen sei. Erst dachten wir, das sei ein Witz und sahen uns schon nach der versteckten Kamera um, aber der Mann blieb standhaft und liess uns nicht durch. Wir waren aber trotzdem nicht bereit, auf unsere Wandertour nach Cassis zu verzichten und suchten uns also einen anderen Weg in den Park. Den fanden wir auch und so war unser Abenteuer doch noch gerettet. Wir begegneten den ganzen Nachmittag und Abend praktisch keiner Menschenseele (kein Wunder bei geschlossenem Park), von da her waren wir den Dreharbeiten eigentlich noch dankbar :-)
Als es langsam dunkel wurde, fanden wir einen guten Lagerplatz in einer kleinen Bucht. Baden, essen, schlafen und sich von den Mücken fressen lassen war das anschliessende Programm. Die Viecher waren gnadenlos!
Tags darauf blieb noch eine relativ kurze Wanderung bis nach Cassis, wo wir uns auf dem Campingplatz einmieten konnten. Den Nachmittag hindurch erholten wir uns am Strand beim Sünnele und Schwimmen.
Am Freitag mussten wir bereits am Vormittag wieder nach Marseille zurück (auch die SNCF machen mittags eine Siesta), da es Jahn sonst nicht auf den Zug geschafft hätte. In Marseille fuhren wir noch auf die Insel Frioul hinaus. Nochmals etwas sonnenbaden, schwimmen und von den Klippen springen (keine Angst, nicht allzu hoch).
Gegen Abend hiess es dann auch schon wieder ab auf den Zug und nach Hause. Die 2.5 Tage waren toll, merci Jahn!