Montag, 1. September 2008

California/Nevada 13.-28. August 2008

We've been on the run
Driving in the sun
Looking out for number 1
California here we come!
(California by Phantom Planet)

Meine erste Reise weg von Europa führte mich zusammen mit Laura nach Kalifornien. Wir flogen am 13. August in Zürich ab und waren 3 Stunden später (inkl. Zeitverschiebung versteht sich) in San Francisco. Nach Bezug der Unterkunft machten wir uns auf, die Stadt zu erkunden. San Francisco ist für eine amerikanische Stadt noch recht überschaulich. Man erreicht vieles zu Fuss. Fit wird man dabei auch noch, da es dort bekanntermassen selten flach ist... Wir besuchten einige bekannte Orte wie Fisherman's Wharf, Chinatown, Golden Gate Park, Alamo Square, Union Square und schauten uns auch Alcatraz aus der Ferne an.
Am 15. holten wir dann (nach einiger Wartezeit)unser Mietauto (ein Chevy Impala) ab und machten uns auf den Weg Richtung Süden. Wir fuhren der Küste entlang hinunter nach Los Angeles. Wir schlugen in Malibu unsere Zelte auf und trafen dann in Santa Monica Steffi und Manon, welche momentan in L.A. leben und arbeiten (Steffi ist eine ehemalige Arbeitskollegin von Laura). Wir schauten uns den Strand bei Sonnenuntergang an, schlenderten übers Pier und assen uns an "Appetizers" (1 Portion entpricht einem normalen Menu bei uns) satt.
Tags darauf trafen wir uns in Hollywood und liessen uns durch die ehrenwerten Hallen der Oscar-verleihung führen (während dem Rest vom Jahr ist es ein Shoppingcenter).
Später gingen wir dann wieder an den Strand und bestaunten Leute, die auf Rollerblades eine Choreographie einstudierten (mit mehr oder weniger Erfolg) oder solche, die sich selber im Outdoor-Gym zur Schau stellten. Übrigens: Die Rettungsschwimmer mit der roten Badehose und der roten Boje und dem gelben Auto gibt es wirklich :-D
L.A. war mir persönlich nicht sehr sympatisch. Klar, der Strand ist schön und es herrscht eine gute Atmosphäre, jedoch ist die Stadt für mich nicht wirklich fassbar. Sie ist einfach nur gross und man bekommt keinen richtigen Eindruck vom ihrem Charakter.
Nach L.A. war dann Las Vegas an der Reihe. Auf der Reise quer durch die Wüste dachte ich nur: "Wer zum Teufel wohnt hier draussen??" Ich verstehe es heute noch nicht, wie man mitten in der Wüste einen Millionenstadt bauen kann. Zu Vegas kann ich nur sagen, die Stadt ist cool, jedoch sehr viel Show. Zu unseren Aktivitäten in der Stadt halte ich mich an das Gesetz: "What happens in Vegas stays in Vegas" ;-)

Nach der Städtetour fuhren wir durchs Death Valley (Sauna pur!!!) in den Sequoia Nationalpark mit den berühmten Mammutbäumen und weiter in den Kings Canyon. Bären haben wir leider keine gesehen. Auf dem Zeltplatz mussten wir aber immer alles bärensicher wegschliessen und nachts dachte ich einmal, ich hätte einen gehört. Wahrscheinlich wars aber nur Geschnarche aus dem Nachbarzelt..
Auf dem Rückweg nach San Francisco machten wir noch Halt in Berkley, um uns einen Eindruck vom amerikanischen Studentenleben zu machen. Berkley ist wirklich eine Studentenstadt mit Cafés überall und einem schönen Campus.
Zurück in San Francisco hatten wir nochmals eineinhalb Tage Zeit zum Auto zurückgeben und unsere letzten USä vershoppen :-)

Es waren tolle Ferien mit viel neuen Eindrücken und Erlebnissen. Merci vilmal Laury!!!


Die Fotos werden noch ergänzt, aber hier schon mal eine erste Ladung:

2008_08_13-28_USA