Dienstag, 1. Mai 2007

Russ-Fest in Trondheim, 30.04.2007

Russ-Fest, was ist das?
Das ist die Pary der Gymnasiasten zwischen letztem Schultag und Prüfungen. Die Schüler machen sich spezielle Kleider (sehen aus wie bemalte Ärztekittel und weite Hosen) und feiern mehr oder weniger bis zum 17. Mai (Nationalfeiertag) durch. Die Russ-Kleider sollten eigentlich während dieser Zeit nicht gewechselt werden... am 21. Mai fangen dann die Prüfungen an.
In Norwegen ist der 1. Mai ein Feiertag, also fanden wir, wir könnten ja auch einmal an einem Montag in den Ausgang, wenn wir den Dienstag schon frei hatten.

Liebe Grüsse
Marion


2007_04_30_Russ-Night TRD

10mila, 27.-29.04.2007

Das war wieder ein Wochenende...
Erst einmal eine kleien Erklärung bezüglich 10mila (Tiomila):
10mila ist ein Orientierungslauf-Wettkampf, der jährlich in der Umgebung von Stockholm stattfindet. Dieses Jahr fand Tiomila in Eskilstuna statt.
Tiomila bedeutet "10 Meilen". Damit sind aber nicht etwa die 10 Meilen, bzw. 16,09km wie beim GP von Bern oder so gemeint, nein, in Skandinavien heissts 1 Mila = 10 Kilometer. Somit ist das Ziel dieses Wettkampfes klar: 100km OL. Dies gilt aber nur für die Hauptkategorie der Männer. Die sind 10 Leute in einem Team. Es wird eine OL-Staffette gelaufen, wobei jeder im Durchschnitt 10km laufen muss. Bei den Frauen ist besteht ein Team aus 5 Leuten und jede läuft zwischen 3.5 und 9 km. Für Infos: www.10mila.se (es gibt eine Version auf Englisch)

Wie kam ich überhaupt dazu?
Einer von der Orientierungslauf-Gruppe der NTNU hat ein Mail herumgeschickt, dass die OL-Gruppe nach Tiomila fährt und wer mitmachen will und NTNUI (NTNU-Unisport) Mitglied ist, das gerne tun kann. Wir waren dann schnell ein paar Leute, die das mal ausprobieren wollten und wir haben uns angemeldet. Die OL-Gruppe organisierte die Reise und auch die Zelte für die Übernachtung.

Freitag früh am Morgen, genau gesagt um 4.00h morgens fuhren wir in Moholt ab. Wir waren über 100 Leute; Norweger und ein paar Austauschstudenten. Die meisten gingen direkt vom Ausgang zum Bus, ich hab die Nacht auch gleich durchgemacht, leider nicht mit feiern, sondern mit dem Schreiben meiner Semesterarbeit.. Am Nachmittag machten wir in Karlstad einen Stop um unseren Einmarsch ins 10mila-Stadion zu üben. Wir marschierten mit Orchester, Cheerleader und alle in Grün-Gelb-Schwarz durch das Stadtzentrum von Karlstad. Anschliessend gings dann weiter nach Eskilstuna. Wir kamen um 18.00h dort an. Nach der Ankunft hiess es sogleich Busse entladen und Zelte aufstellen. Wir hatten sogar ein Saunazelt!
Wir gehörten zu den Ersten, welche auf dem Gelände waren. Die meisten reisten erst am Samstag an. Es wurde dann ein gemütlicher Abend mit Engangsgrill (Einweg-Grill)-Abendessen. Für mich hiess es noch, ein neues Team zu finden, da mich die Frauen in meinem Team im Stich liessen. Sie fanden, sie seien zu krank um zu rennen. Später hab ich dann erfahren, dass sich die Damen nur angemeldet hatten, um eine billige Reise nach Stockholm zu kriegen und gar nie die Absicht hatten zu rennen...
Nunja, ich fand dann ein Team mit norwegischen Chemie-Studentinnen, welche noch jemanden brauchten. Also war ich dann in der Gruppe "Over stokk og stein" dabei.
Am Samstag Vormittag füllte sich dann das Gelände langsam mit Leuten und wir machten um zwölf dann unseren legendären Marsch durch das Stadion. Die Schweden mussten wieder einmal gedacht haben: "Die spinnen, die Norweger!" Meine Vermutung hat sich bestätigt, dass wir so lange durch das Stadiongelände marschiert sind, bis uns das Fernsehen endlich gefilmt hat. Trotzdem, es war lustig.
Um 14.00h sind dann die Frauen zum OL gestartet. Ich hatte die zweite Etappe über gut 7 Kilometer. Es lief alles recht gut bis zum 9. Posten. Da habe ich mich total verlaufen und war an einem ganz anderen Ort, als ich dachte. Bei dem Posten habe ich 45min verplämpert. Der Rest ging dann wieder ohne Probleme. Immerhin habe ich alle Posten gefunden, was auch nicht jeder geschafft hat, von dem her bin ich mit meinem ersten OL-Wettkampf ganz zufrieden :-)
Nachts um 23.00h waren dann die Jungs dran. Das war recht eindrücklich, wie über 300 Leute alle mit Stirnlampe durchs Stadion gelaufen sind. Der Lauf der Herren ging bis am Sonntag um 14.00h. Am Sonntagmorgen habe ich kurz vor seinem Start noch meinen Klassenkameraden aus Beromünster Matthias Merz getroffen. Das war auch recht speziell, da trifft man sich 4 Jahre nach der Matura in Schweden wieder.
Nachdem die Jungs dann fertig waren, gings dann schnell wieder Richtung Norwegen und Trondheim. Am Montagmorgen um 4.00h waren wir dann wieder in Moholt. Alle ein bisschen zerknittert und übermüdet, aber trotzdem: Es war ein tolles Wochenende!!
Mit dem Wetter hatten wir übrigens wieder einmal richtig Glück. Es hat nicht einen Tropfen geregnet. Ansonsten hätten wir auch ein ziemliches Problem gehabt, denn viele Zelte hatten keinen Boden...

Hier habe ich schon mal eine Ladung Fotos, es kommen wahrscheinlich noch mehr, sobald ich sie mit anderen Leuten ausgetauscht habe.


Liebe Grüsse aus Norwegen
Marion


2007_04_27-29_10mila

Agdeneskoia, 20.-22.04.2007

Es war wieder einmal Zeit für eine Hüttentour. Diesmal haben wir uns für die Agdeneskoia enschiede. Wobei, "koia" darf man dem eigentlich nicht mehr sagen, es ist eigentlich ein Ferienhaus, wie es die Norweger hier haben; hat fliessend Wasser, einen Gasherd und ist ausserdem recht gross mit Wohnraum und Schlafzimmern. Sie ist auch nicht so abgelegen, wie man es sich von den NTNU-Hütten gewohnt ist. Es hat viele Ferienhäuser rundherum und ein Dorf in der Nähe. Agdeneskoia liegt westlich von Trondheim am "Eingang" vom Trondheimfjord.
Am Freitag haben wir den Bus nach Orkanger, von dort weiter nach Lensvik und dann weiter nach Mölnbukt genommen. Die Hütte war einfach zu finden. Es war noch eine andere Gruppe für dieses Wochenende angemeldet (die Hütte hat 10 Plätze und wir waren nur 5), die dann später auch ankam.
Am Samstag haben wir dann eine Wanderung in die Umgebung gemacht, sind zum Fjord und durch den Sumpf. Die Hosenbeine und die Schuhe sahen nachher auch dementsprechend aus :-) Mit dem Wetter hatten wir für einmal mehr Riesenglück.
Abends hatten wir dann einen gemütlichen Abend mit den Norwegern, sie hatten viel zu erzählen.

Am Sonntag war dann nicht mehr viel los. Packen, Putzen und Abmarsch. Wir hatten uns für den Rückweg für eine andere Route entschieden. Wir sind von der Agdeneskoia nach Valset gewandert und nahmen dort die Fähre nach Brekstad auf der anderen Seite vom Fjord und von dort das Schnellboot nach Trondheim. In Trondheim im Hafen habe ich dann einen alten Freund getroffen: Den Christian Radich :-) Den Segler habe ich ja in Oslo im Hafen schon gesehen (sh. Oslo Fotos) und jetzt liegt er anscheinend in Trondheim vor Anker.

Es war ein gemütliches und erholsames Wochenende, eine Hüttentour einmal etwas anders :-)


Und jetzt wie immer die Fotos. Viel Spass!

Hilsen
Marion
2007_04_20-22_Agdenes

Montag, 9. April 2007

Oslo, 05.-07.04.2007

Hallo Leute

Hier kommt endlich mein Bericht von den Osterferien. Einen Tag nach dem Hüttentrip nach Hognabu fuhr ich in der Nacht vom 4. auf den 5. April mit dem Nachtzug nach Oslo. Ich war morgens um 7.oo in der Hauptstadt und machte mich auf die Suche nach dem Hotel. Ich hatte den ganzen Tag für mich allein in Oslo bevor Antonia und ihre Grossmutter spät abends in Oslo landen würden. Auf der Suche nach der Unterkunft fielen mir zwei Sachen auf: 1. Ich war definitiv in einer Stadt (im Gegensatz zu Trondheim, wo ich zuerst den Eindruck hatte, ich wäre total in der Provinz gelandet) und 2. die Stadt war menschenleer. Ich kann mir das nur damit erklären, dass die meisten Norweger für die Osterferien in die Berge gefahren sind oder noch den Kater ausschliefen...
Für den Tag hatte ich eigentlich noch keinen richtigen Plan. Ich beschloss einmal Richtung Zentrum zu schlendern. Auf dem Weg erkannte ich die Festung Akershus, welche ich mir sowieso anschauen wollte. Von dort hat man einen tollen Blick auf den Hafen von Oslo. Dort ankerte auch das Schulschiff "Christian Radich". Der Segler hat mich schwer beeindruckt (sh. Fotos und falls interessiert auch http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Radich ).Mit der Morgensonne im Rücken sowieso. Abgesehen von einem königlichen Wachmann, der auf der Brüstung hin und zurück marschierte, war ich immer noch alleine unterwegs. Anschliessend bin ich von der Festung weiter zum Zentrum und die Karl Johans gata hoch zum Königsschloss spaziert. Da waren dann endlich ein paar Menschen zu sehen, hauptsächlich Touristen.
Das Wetter war einmal mehr perfekt. Sonnig und warm, ein richtiger Frühlingstag (ich weiss, für Euch ist das in diesem Jahr nicht sehr interessant, Ihr habt das ja schon seit Februar, aber hier ist das schon ein Highlight!)! Nachdem ich vor dem Schloss auf dem Geländer etwas Sonne getankt und die Sicht über die Stadt genossen hatte, beschloss ich, den Holmenkollen zu besichtigen. Ich nahm die Metro (übrigens die Einzige U-Bahn in Norwegen) hinaus zur Olympiaschanze. Im Turm gibt es ein kleines Skimuseum wo u.a. auch ein Paar von Simon Ammans Skis ausgestellt sind :-)
Vom Turm aus hat man einen tollen Ausblick über die ganze Stadt und den Oslofjord.
Nachdem ich noch etwas über das Gelände geschlendert bin, ging ich zurück in die Stadt und besuchte den Vigeland-Park. Der Park mit 650 Skulpturen von Gustav Vigeland hat mich schwer beeindruckt. Hier traf man endlich auch wieder etwas mehr Leute an und man hörte wieder Norwegisch...
Am Abend setzte ich mich in der Innenstadt in ein Cafe schrieb Karten, trank einen Kaffee und beobachtete das hauptstädtische Nachtleben bis es dann Zeit wurde, mich mit Antonia und ihrer Grossmutter Dora am Bahnhof zu treffen. Ich habe mich riesig auf ihren Besuch gefreut und genoss es, endlich wieder etwas Berndeutsch zu hören und zu sprechen (wobei Antonia und ich während ihrem Aufenthalt oft ins Möchtegern-Baslerdeutsch wechselten, was uns beiden grossen Spass machte, unserer Umgebung jedoch manchmal recht auf die Nerven ging. Man kann so schlecht damit aufhören, hat man einmal damit angefangen) :-)
Am Freitag haben wir ebenfalls die Stadt unsicher gemacht. Akershus, Königsschloss, Holmenkollen, Vigelandpark... Der Tag war wieder wunderbar, wenn auch mit etwas mehr Wind als am Vortag. Abends wurden wir von Dora in einem mongolischen Restaurant zum Abendessen eingeladen.
Am nächsten Morgen (Samstag) fuhren wir dann um 8.00h mit dem Zug ab Richtung Trondheim. Als wir durch die Berglandschaft in der Nähe von Trondheim fuhren, machte mir der Schnee noch keine grossen Sorgen. Es ist oft so, dass 50km ausserhalb von Trondheim tiefster Winter herrscht, während es in Trondheim selber schon fast Frühling wird. Als wir aber dann in Trondheim aus dem Zug stiegen, waren wir dann doch etwas überrascht, dass es um die 20cm Schnee gegeben hat, während wir in Oslo den Frühling genossen haben...
Tja und mit diesem Jahreszeitensprung von Frühling zum Winter ging unser Oslo-Abenteuer zu Ende und für Antonia und Dora konnte das Abenteuer Trondheim beginnen!


Gruss
Marion


2007_04_05-07_Oslo

Sonntag, 8. April 2007

God Påske!!


Ich wünsche allen meinen fleissigen Blogbesuchern frohe Ostern! Die meisten haben ja Frühling, in Trondheim ist der Winter nochmals zurückgekommen (schliesslich gehen alle Norweger an Ostern auf Skitouren, da darf der Schnee ja nicht fehlen), wir haben um die 20cm Schnee!

Liebe Grüsse
Marion

Samstag, 7. April 2007

Hognabu, 31.03.-03.04.2007

So, die Osterferien haben begonnen und ich habe wieder einmal volles Programm… Am letzten Samstag sind Simon (CH), Arnaud (F), Zdenek (CZ) und ich vollgepackt mit Scheeschuhen und Snowboard nach Tydal gefahren. Von dort gings dann weiter zur Hognabukoia (Pirmin und ich waren im letzten Herbst bereits dort, sh. Eintrag „13.-21.10.2006: Pirmin war hier“). Im Winter ist es bedeutend einfacher, die Hütte zu erreichen, da die gesamte Moorlandschaft zugefroren und mit Schnee bedeckt ist. Die Tour zur Hütte dauerte etwa zwei Stunden. Dann gings ans Holz hacken und Feuer machen. Die Hütte ist sehr gemütlich und der Holzofen funktioniert tadellos. Nach dem Holzhacken war es immer noch hell (wir haben ja mittlerweile länger Tag als in der Schweiz, ätsch). Also machten wir noch eine kleine Wandertour in recht steile Hänge. Am Abend haben wir uns dann (auf dem tollen Holzofen) etwas Leckeres gekocht und haben den Rest des Abends mit Würfel-Poker (da werden Narvik Erinnerungen wach, nicht wahr Andi und Falko?) und Gemsch verbracht.
Am Sonntag habe wir dann das Snowboard auf den Rücken geschnallt und sind auf die Melshogna (1027 m.ü.M) hoch. Die Abfahrt war super, wenn auch weiter im Tal der Schnee recht gebremst hat. Zurück in der Hütte mussten Arnaud und Zdenek schon wieder packen und zurück zum Bus gehen. Da waren’s nur noch zwei… Simon und ich haben uns dann wieder die Karte angeschaut und eine hammermässige Tour für Montag geplant. Es blieb dann aber leider bei der Planung, am nächsten Tag hatten wir beinahe Sturm und Schnee. Also gab es einen lockeren Tag mit Ausschlafen, nochmals Holz hacken und nur einer kurzen Tour. Wir haben es nicht einmal zum Gipfel geschafft, weil es uns fast weggeblasen hat… 
Dienstag hiess es dann noch packen, Hütte putzen und wieder zurück ins Tal. Wir haben dann einen anderen Weg genommen, wo wir noch etwas mehr mit dem Board hinunterfahren konnten. Bis ganz ins Tal hat es nicht gereicht, dafür hatte es dann doch zu wenig Schnee, aber der Umweg hat sich gelohnt, die Abfahrt war schön. Ab und zu haben wir riskiert in den Bach zu fallen, da man den Weg und den Bach nicht immer unterscheiden konnte, aber wir haben es mit trockenen Kleidern bis zu Bushaltestelle geschafft. Tja und jetzt geht’s dann bald ab nach Oslo, wo ich dann morgen Antonia und ihre Grossmutter treffe. Am Samstag fahren wir dann gemeinsam mit dem Zug nach Trondheim.
Die Hognabu-Fotos befinden sich auf dem Link unten.

Wie immer hilsen fra Trondheim
Marion


2007_03_31-04_03_Hognabu

Donnerstag, 22. März 2007

Ausflug nach Røros mit Pirmin, 21.03.2007

Hallo liebe Leute

Wie viele ja schon wissen, habe ich 12. März Besuch bekommen. Pirmin macht hier für 10 Tage Ferien und erholt sich von den Semesterprüfungen. Er bekam auch einen kleinen Klimaschock; nach 16 Grad in der Schweiz wurden wir hier nach 2 Tagen wieder eingeschneit. Damit haben hier auch recht viele nicht mehr gerechnet. Ich finde es jedenfalls toll, dass wir nochmal ein bisschen Winter haben hier.
Wahnsinnig viel haben wir nicht unternommen. Wir haben es endlich geschafft, den Nidaros-Dom von innen zu bestaunen. Wir haben die Stadt mit unserer Anwesenheit beehrt, sind oft ausgegangen (es läuft momentan recht viel hier) und sind ab und zu an die Uni. Einmal gingen wir noch zusammen klettern. Es ist mir ja mittlerweile klar, dass die Norweger gerne untertreiben, aber dass sie das sogar bei den Kletterrouten-Schwierigkeitsgraden durchziehen, hätte ich dann doch nicht gedacht. Jedenfalls wars dann doch etwas hart für uns, ich hab ja auch schon eine ganze Weile nicht mehr geklettert, meine Klettermuskeln brauchen dementsprechend wieder mehr Training...
Gestern (21. März, Tag-Nachtgleiche!!! Wichtiger Tag hier!) haben wir uns für einem Ausflug nach Røros entschieden. Die kleine Bergwerkstadt liegt etwa 150km südöstlich von Trondheim. Wir sind am Vormittag mit dem Zug hingefahren. Dort haben wir uns die Stadt etwas angeschaut und das Museum besucht. Es ist ein recht kleiner Ort, jedoch auf jeden Fall einen Besuch wert. Nach einem tollen Abendessen sind wir dann mit dem Zug wieder nach Trondheim zurück gefahren.
Der Pirmin hat tolle Fotos gemacht, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will. Ich führe jetzt auf meinem Blog ein neues System mit den Picasa Fotoalben ein. Einfach auf das Bild unten klicken, dann kommt ihr auf die Fotoalbum-Seite. Ich habe vor noch mehr (auch ältere) Fotoalben zu veröffentlichen. Bitte habt etwas Geduld. Ich hoffe, es funktioniert und es ist nicht allzu mühsam für die Leute mit langsamer Internetverbindung. Ich bitte um Feedback!

2007_03_21_Røros




Es grüssen aus dem hohen Norden

Pirmin und Marion

Dienstag, 6. März 2007

Narvik 14.-19.02.2007

Sodeli, i ha ändlech mini Schribfuulheit u insbesondere Foto-Upload-Fuulheit übwunde u bringe öich mal ufe nöischt Stand vo mine Freizitaktivitäte.
Der Usflug uf Narvik isch o wider einisch äs Abentüür xi. Mir si am 14. Februar ir Nacht am halbi 12i in Trondheim ufe Zug u si d Nacht düregfahre. Am 9i simer de in Fauske ufe Bus uf Narvik umgstige. D Landschaft uf der Reis isch wie immer atemberoubend xi. Mir hei meischtens d Lofote i Sichtwiti gha (natürlech richtig schön verschneit, dert obe isch ja no aständig Winter, nid so wie i der Schwiz ;-) ). Zum Teil hets d Fjorde zuegfrore und d Bärge hei rächt spezielli Forme.
Am 3 am Nami simer de in Narvik acho u si vom Matteusz abgholt worde. Är het mit üs letscht Summer der Sprachkurs gmacht u isch när uf Narvik ad Uni ga studiere.
Bi ihm heimer de z Gepäck abglade u si chli Narvik ga aluege. Mir hei super Wätter gha. Narvik sälber isch zwar nid so schön, mä het gmerkt, dasses nachem Chrieg isch nöi ufbout worde. Aber derfür isch d Umgäbig mit Fjord und Bärge d Reis wärt!
I der Nacht simer de no Polarliechter ga luege, so schön hani se no nie xeh, würklech der Hammer.
Am Fritig hei d Pischtene nume am Abe offe gha, also simer düre Tag chli d Museeä ga bsueche u hei nis chli über Narvik u d Skigebiet ir Umgäbig informiert. Am Abe simer de ändlech uf d Pischte. Sässellifte gits in Norwegä nume sehr sälte, Narvik isch da kei Usnahm; äs würdi sech o nid lohne. D Pischtene si aständig steil und d Ussicht über Narvik bi Nacht isch natürlech super.
Am Samschtig heimer nis entschlosse, uf Björkliden in Schwede z fahre u dert z Skigebiet ga usteschte. Dä Tag isch o äs rächts Abentüür worde. Mir si am Morge ufe Zug und nach 1.5 Stund in Björklinden acho. Dorf hets eigentlech keis, nume ä Bahnhof mitemene chline Lade, Feriehüser u ä Campingplatz. Z Skigebiet isch aber guet xi. Guete Pulver, guet präparierti Pischte. Zudämm heimer am Abe vor der Rückreis iz tüüre Norwege no chli günstigs Bier chönne ichoufe ;-)
Am halbi 6i simer de in Björkliden wider ufe Zug. Nachenere Halbstund isch der Zug blibe stah u äs het geisse, dasses uf der norwegische Site äne z'vil Schnee heigi u mer wäge dämm nümm chönne witerfahre. Mir hei also 2 Stund ufene Bus müesse warte (zum Glück heimer ja no Bier kouft gha :-) u i ha wie immer z Uno und Würfel im Rucksack, also isches nis nid längwilig worde). Mitem Bus simer de ä witeri Halbstund bis uf z Björnfjell gfahre u dert heimer när wider uf d Schnutzi müesse warte wo vo Narvik uf z Björnfjell u wider zrugg gfahre isch. Äs isch nume "Kolonnekjöring" (Kolonnefahren hinder der Schnutzi nache) erloubt xi, äs het aber o rächt idrücklech möge schneie u winde. Schlussändlech simer de am halbi 12i in Narvik acho, also 5 Stund Rückfahrt statt 1.5... Aber mir hei ja Zit gha, mir hei das nid so äng xeh.
Am Sunntig simer de wider in Narvik uf d Pischte. Und wülls ja so schön gschneit het ir Nacht vorhär heimer o richtig schöne Pulver gha und wuuuuunderschöns Wätter. Das het richtig Spass gmacht. Und iz heimer o richtig chönne z ganze Panorama gniesse. Boarde mit Sicht über Narvik und z Meer, was wosch no meh?
Am Mäntig simer de am Morge am 7ni wider ufe Bus richtig Süde. U da heimer o ändlech Elche xeh!! Zum Teil hei si eifach näbe der Strass zwüsche de Böim gschlafe. Eine heimer sogar xeh näbemene Hus umelige. Die wüsse wahrschlinech haargenau, dass kei Jagdsaison isch :-)
Mir si alli froh xi, heimer für die Reis nid der Flüger gno, mir hätte so vil verpasst!

So und iz hani gnueg gschwaflet. Vil Spass mit de Föteli!!



Hinfahrt:

Dä isch eifach härzig, ufgno irgendwo zwüsche Fauske und Narvik


Andi und Falko uf der Fähre übere Tysfjord








Die Wulche hets mer atah, das het äs Wili und vil Akku brucht, bis i das Föteli gha ha...


Wüsseter iz wasi mit "spezielle Bärgforme" meine?




Donnerstag, Narvik


Falko und Matteusz vorem Matteusz sim Hus. Äs teilts mitemene andere Studänt.


Narvikfjellet, der Husbärg


Polarliechter






Freitag, Narvik


Nid grad churzi Dischtanze... Matteusz, Andi, Falko, ich





Tschutschutschu... In Narvik hets ä Erzverlade-Alag; heimer nis leider nid chönne ga aluege.


Nachtskifahre (oder i mim Fall -boarden)




Samstag, Björkliden


Falko u i vor der Pulverschnee-Abfahrt



Falko und Andi sueche sech ä Wäg, bei derä schlächte Sicht gar nid so einfach...



Müed, düregfrore aber glücklech, äs isch ä super Skitag xi!


Warte ufe Bus, Andi u Matteusz



Sonntag, Narvik

Was gits hie derzue no z säge...?



















Montag, Rückfahrt

Jupiii, ä Elch!!

Dienstag, 13. Februar 2007

Schneeschuhtour Vassfjellet 11.02.2007

Hier sind die Fotos von der Ski-/Schneeschuhtour von Andi und mir im Vassfjellet bei traumhaftem Wetter! War super!!!!

Liebe Grüsse aus dem schönen Winter in Trondheim

Marion

Am Anfang hatte ich noch ein paar Schwierigkeiten mit den Schneeschuhen...










Fertig! Im Hintergrund sieht man Trondheim und den Fjord.

Sonntag, 4. Februar 2007

ÅRE 28.01. - 01.02.2007!!!!!!!!!

Und jetzt zum hammermässigsten Ereignis meines bisherigen Aufenthaltes hier: Der Åre-Trip!!! Das war richtig super. Wir fuhren am Sonntagmorgen in Trondheim ab und waren am Mittag in Åre. Dann ging’s mehr oder weniger gleich ab auf die Piste. Die Pisten sind super präpariert, es waren auch nur wenige Pisten gesperrt. Am späten Nachmittag konnten wir dann die Schlüssel für die Unterkunft abholen. Ich wohnte mit Neil, Yoann, einer weiteren Französin, einer Holländerin, einem Italiener, einer Brasilianerin und einer Deutschen in einem halben Haus. Anscheinend sind das private Häuser, die dann weitervermietet werden, wenn die Leute nicht dort sind. Die Wohnung ist komplett eingerichtet mit Trockenschrank, Sauna, Mikrowelle, etc. SUPER!!

Morgens ging’s mit dem ersten Skibus nach Åre (wir wohnten Tegefjäll, ein etwas kleineres Skigebiet ausserhalb von Åre) und am Abend ging’s entweder wieder nach Åre in den Ausgang oder wir feierten bei jemandem im Haus oder bei uns gingen meist auch einige Leute ein und aus. Am letzten Tag haben Simon (ein weiterer Schweizer) und ich uns Telemarkskis gemietet und haben uns als waschechte Norweger auf der Piste ausgegeben :-) . Wir waren ursprünglich zu dritt, aber Ryan ist wegen zu starkem Kater ausgestiegen (oder um es mit Omas Worten auszudrücken: „Heute muss ich leiden weil ich gestern lustig war“). Am Anfang wars noch etwas schwierig, aber es ging immer besser. Jedenfalls macht es riesig Spass! Am Abend war ich aber doch recht müde, ich habe meine Beine fast nicht mehr gespürt. Auf der Rückfahrt nach Trondheim war es dann auch beinahe beängstigend still, fünf Tage Skifahren und Party gehen halt schon etwas an die Substanz… :-)

Achja, das Wetter: Sonne hatten wir nur am Donnerstag (ist ja logisch, bin schliesslich ein Sonnenkind), ansonsten hat’s ziemlich stark gewindet und geschneit, aber das hat uns nicht viel ausgemacht.

Von der WM haben wir noch nicht so wahnsinnig viel gemerkt, die WM-Pisten waren halt gesperrt und den Hermann Maier haben wir einmal auf der Piste gesehen. Ausserdem war einmal noch das deutsche Frauenteam am Riesenslalom trainieren. Autogramme hab ich aber keine.

So, und hier kommen die Fotos:






Unsere Unterkunft: Øvre Alpen 4A


Meine Mitbewohner in Åre:

Joana


Stefano


Neil, Annika, Frederique, Yoann (Pauline fehlt...)



Talstation...


...und Bergstation



Auf dem Board...


... und auf Telemarkskis


Après-Ski im Tipi...





Partyparty! Es ist immer toll, wenn man in den Geburtstag reinfeiern kann! Simon, Till, ich