Mittwoch, 23. Juli 2008

Update

Heihei!

Ein Jahr ist es nun schon her, seit ich nach meinem Norwegen-Abenteuer wieder in die Heimat bin zurückgekehrt. In diesem Jahr hat sich einiges getan. Ich wohne nun mit Markus in einer 2er-WG in Bethlehem (das in Bern).
Im Herbstsester 2007 wurde ich in die AV Leonina aufgenommen (Kassiopeia ist passé, neu heisse ich Arcis). Ich habe wieder Arbeit gefunden, um mir meine inner- und ausseruniversitären Aktivitäten zu finanzieren. Ich bin bei ESN (Erasmus Student Network) Bern mit dabei und organisiere 1-2x im Semester einen Ausflug für die Erasmus-Studenten. Sportlich habe ich im Februar mit Unihockey angefangen. Macht riesig Spass und fordert mich bis an die Grenzen, genau was ich brauchen kann. Im Volleyball haben wir den Aufstieg leider nicht geschafft. Aufsteigen bleibt jedoch auch in der nächsten Saison das Ziel.

Natürlich war ich in der Zwischenzeit auch viel unterwegs!
Im Dezember habe ich mit ein paar Trondheim-Leuten Zuzka in Prag besucht. So konnte ich die Stadt auch einmal aus der einheimischen Seite erleben (Pirmin und ich waren ja bereits einmal dort). Wir hatten ein tolles langes Wochenende mit Städtebummel, Ausgang, Fondue im Studentenheim-Treppenhaus und viiiel gutes Essen :-D
An Ostern zog es mich in den Süden. Ich besuchte Jahn in Marseille. Mit dem Zug ist an ab Bern in 5.5 Stunden dort. Von der Stadt selber habe ich einiges gesehen, jedoch hat mich die Umgebung viel mehr interessiert. Deshalb waren wir an zwei Tagen in den Calanques unterwegs. Ein Tag bei recht unsicherem Wetter und ein Tag bei strahlendem Sonnenschein. Die vielen Kletterer in den Klippen haben mich schon ein einige Male sehnsüchtig nach oben schauen lassen. Das nächste Mal nehme ich defintiv die Kletterausrüstung mit...
Anfangs Juni hielt ich es dann nicht mehr aus vor lauter Fern-Heimweh und machte einen Kurzbesuch in Norwegen. Zusammen mit meiner Bierschwester Calix/Hanna flog ich nach Oslo. Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Bus nach Trondheim (8 Stunden Fahrt). Am gleichen Abend machte ich einen Besuch in meiner alten Wohnung. Eva und Anel wohnen immer noch dort. Ich war sehr glücklich, die beiden wieder zu sehen und Neuigkeiten auszutauschen. Wir hatten uns schliesslich viel zu erzählen. Die nächsten drei Tage ging es im gleichen Stil weiter. Freunde besuchen, in der Stadt Erinnerungen auffrischen und auch ab und zu eine neue Ecke entdecken. Es war für mich, als wäre ich nie fort gewesen. Auch das Norwegisch habe ich noch nicht verlernt ;-)

Momentan sind ja Semesterferien. Ich pendle ein bisschen zwischen Ferien und Arbeit hin und her. Sprich: wenn ich nicht arbeite, dann bin ich unterwegs (eigentlich wie gehabt bei mir).
Vom 18. bis 22. Juli war ich mit Sarah im Engadin unterwegs. Wir fuhren nach Zernez und machten dort am Freitag die Wandertour Lavin-Zernez über die Macun-Seen. Eine wunderschöne Wanderung, jedoch haben uns nach dem langen und steilen Abstieg die Knie dann doch etwas weh getan. Am Samstag wanderten wir dann von Il Fuorn über Forcletta da Botsch und Sur il Foss ins Val Mingèr. Nach einer Übernachtung in Sent (inkl. Openair Kino Chicken Mexicaine) machten wir uns auf den Weg in die Lischana Hütte auf 2500m. Wir waren bereits am frühen Nachmittag dort und konnten so einen gemütlichen Nachmittag einschalten und unsere Beine etwas schonen bevor es dann am Montag über die Forcletta da Lais (knapp 3000m, hatte noch etwas Schnee) und durchs Val d'Uina nach Sur En weiterging. Diese Tour war dann auch der Abschluss unserer Wanderferien in Graubünden. Mit dem Wetter hatten wir Riesenglück, die Regensachen konnten wir immer im Rucksack verstaut lassen. Von Sur En fuhren wir dann direkt nach Scuol und ins Wellnessbad. Das tat den Beinen und der Seele gut :-)

Nun ist wieder eine (kurze) Weile Arbeit angesagt, bevor ich mich wieder ins nächste Abenteuer stürze. Im August gehts mit Laura ab nach Kalifornien!

Ich habe vor diesen Blog so gut ich kann up to date zu halten. Also schaut doch trotzdem ab und zu wieder vorbei. Marion ist zwar nicht mehr in Norwegen aber immer noch "on the move"!

Meine Reisen sind nicht mehr so umfangreich bildlich dokumentiert, aber was ich habe, könnt Ihr Euch unter den untenstehenden Links anschauen. (Die Fotos von der Wandertour im Graubünden werden noch nachgeliefert)


Liebe Grüsse aus Bern
Marion


Prag


Marseille


200_07_18-22 Engadin

Sonntag, 29. Juli 2007

Heimreise

Heihei!

So, ich bin wieder Zuhause. Am 17. Juli habe ich mein Zimmer abgegeben und bin um 16.40h auf den Zug nach Östersund (Schweden). Im Zug bin ich noch einem Schweizer Paar begegnet. Die Frau kam aus Boltigen...
In Östersund bin ich dann auf den Nachtzug nach Stockholm umgestiegen. Die Fahrt war dann etwas mühsam. Ich hatte keinen Platz reserviert und musste deshalb immer wieder den Platz wechseln, da ich auf einem reservierten Platz sass (Im Unterschied zu den ICEs ist an den Plätzen nicht angeschrieben, von wo bis wo der Platz reserviert ist). Die Nacht wurde dementsprechend schlaflos. Morgens um 4.00h kam ich dann in Stockholm an. Dort musste ich noch eine Stunde warten, bis sie das Bahnhofsgebäude öffneten und ich endlich mein Gepäck einschliessen konnte. Anschliessend ging es auf Stockholm-Erkundungstour. Ich bin etwas in der Stadt umher spaziert, habe mir das Schloss angeschaut, die Stadt beim Erwachen beobachtet und mir ziemlich bald eine Parkbank gesucht, um etwas Schlaf nachzuholen. Am Abend fuhr ich dann weiter bis Lund, wo Emma mich abholte. Ich durfte mich im Haus ihrer Eltern in Höör etwas erholen. Am Samstag fuhr ich zusammen mit Emma und ihren Schwestern nach Lund und abends zum nächstgelegenen See zum "schwadere" :-)
Am Sonntag Morgen ging meine Reise dann weiter. Ich fuhr via Kopenhagen-Hamburg (der Zug geht auf die Fähre!!!!)nach Stuttgart. Dort wurde ich von Andi abgeholt.
Ich verbrachte zwei tolle Tage in Stuttgart zusammen mit Andi und Falko (Narvik-Gruppe-Wiedersehen). Wir gingen in den Zoo, auf den Fernsehturm und ein tolles Stadt-Quartierfest mit gutem Bier durfte natürlich auch nicht fehlen :-)

Am Montag Nachmittag, 23. Juli 2007 war ich dann endlich zu Hause im Hotel Mamma!

Es war ein tolles Jahr und ich bedanke mich bei Euch allen für die vielen Postkarten, E-Mails, Skype-Chats und Telefonate, welche mir massiv über das Heimweh hinweggeholfen haben! Ich freue mich, Euch wieder in der Schweiz zu treffen.


Ganz liebe Grüsse, jetzt wieder aus der Heimat

Marion


Und hier endlich die Fotos:

2007_07_18-23_Rückreise

Dienstag, 10. Juli 2007

Sarah in Norwegen, 3.-9.7.2007

Wie bereits im letzten Bericht erzählt, holte ich Sarah am 3. Juli abends vom Flughafen ab. Wir fuhren direkt weiter an eine Party von ein paar Norwegern, welche mir über Couchsurfing bekannt waren und bei welchen wir übernachten konnten. Die meisten waren schon recht betrunken als wir ankamen, aber lustig wars natürlich trotzdem. Wir hatten einen lustigen Abend, welcher morgens um 6 Uhr endete :-)
Am Mittwoch gingen wir dann mit Espen, einem unserer Gastgeber, in die Stadt und zeigten Sarah noch etwas die Stadt. Am Abend nahmen wir dann den Nachtzug nach Trondheim und kamen Donnerstag morgens um 7 Uhr hier an. Die nächsten Tage standen im Zeichen von Stadt angucken, Ausverkauf, wandern, im See baden, joggen und Girltalk. Wir haben beide die wunderschönen Sommertage hier geniessen können. Sarah fuhr dann am Montag bereits wieder los nach Oslo und hat den Sonnenschein auch gleich mitgenommen, hier regnet es jetzt. Aber wer will sich beklagen, das braucht es ja auch ab und zu wieder.

Bilder sagen mehr als tausend Worte, also schaut es Euch besser an ;-)

2007_07_03-09_Säru in Norwegen


Phu, geschafft! Der Blog ist endlich wieder up to date. Viel Spass damit. In einer Woche ist mein Aufenthalt hier ja schon zu Ende und ich trete meine 5-tägige Interrail-Heimreise an.

Liebe Grüsse, jetzt aber noch aus Trondheim
Marion

Montag, 9. Juli 2007

Süd-/West-/Ost-Norwegen, 19.6.-3.7.2007

...und weiter geht's mit meinem Monster-Reisebericht!
In Trondheim hatte ich einige Stunden Zeit zum Auspacken, Waschen und Packen für die nächste Reise. Am frühen Nachmittag fuhren Nora und ich mit dem Bus nach Oppdal, wo wir Oli und Sören trafen. Mit ihnen fuhren wir weiter nach Bessheim in Jotunheimen (mit zwei Autos). Dort übernachteten wir an einem hübschen See und machten uns am nächsten Tag auf den Weg auf unsere fünftägige Wandertour. Am ersten Tag wanderten wir bei schönem Wetter nach Glitterheim. Am zweiten gings bei weniger schönem Wetter weiter über Geröll- und Schneefelder nach Spiterstulen. Von dort mussten wir die Tour leider abbrechen, da das Wetter nun wirklich schlecht wurde und uns noch massiv mehr Schneefelder bevorstanden. Also brauchten wir den 3. Tag um unsere Autos zu erreichen. In Bessheim übernachteten wir nochmals an dem See und trennten uns am nächsten Tag mit dem Ziel, uns in Voss in ein paar Tagen wieder zu treffen. Oli und ich entschlossen uns, an die Westküste zu fahren, während Nora und Sören nach Bergen fuhren um dort einen Freund zu besuchen.
Oli und ich fuhren also durchs Sognefjell und weiter an die Westküste. Der Dalsfjord ist übrigens eine Reise wert, viel schöner als der Geirangerfjord :-)
Am ersten Tag übernacheten wir auf einem Camping gleich bei einem grossen Wasserfall irgendwo im Sognetal. Tags darauf fuhren wir auf die kleine Insel Lammetun und erkundeten am Abend die alte deutsche Festung aus dem 2. Weltkrieg. Von dort nahmen wir am nächsten Tag die Fähre nach Værlandet und von dort fuhren wir weiter auf die Inselgruppe Bulandet (übrigens der westlichste noch bewohnte Ort Norwegens). Die Inseln haben schon ihren eigenen Zauber. Sehr windig, wenig Bäume und eine rauhe Nordsee. Ich war beeindruckt. Das Zelt aufstellen wurde auch eine rechte Herausforderung, bzw. eine Stelle finden, wo uns das Zelt nicht gleich wegflog...
Am nächsten Tag mussten wir die schönen Inseln leider bereits wieder verlassen und uns auf den Weg nach Voss ans Extremsportfestival (Ekstremsportveko) machen. Dort trafen wir auch Nora und Sören wieder und verbrachten zwei lustige Tage dort, schauten den Kajakleuten zu, wie sie durchs Wildwasser und Wasserfälle hinunterfuhren und bestaunten die Paraglider und Skydiver bei ihren Formationen und was die sonst noch so für verrückte Sachen machen (nein Maria, ich habe nichts davon ausprobiert, keine Angst, hihi!).
Anschliessend an die Ekstremsportveko fuhren wir Richtung Süden durch das Kirschenland Norwegens am Hardangerfjord nach Finnøy (Insel etwa eine Stunde von Stavanger entfernt), wo wir einen Bauern besuchten, den Oli bei einer früheren Reise nach Svalbard kennengelernt hat. Und wie es der Zufall so will, studiert sein Sohn an der NTNU Trondheim Sportwissenschaften... Ich habe ihn aber vorher nie getroffen, wir hatten keine Kurse zusammen. Aber trotzdem, Norwegen ist noch das kleinere Dorf als die Schweiz!
Wir fuhren mit Olav auf den Fjord hinaus zum Fischen und er hat uns auch vieles über seine Heimatinsel erzählen können. Er war auch recht beeindruckt, dass man in der Schweiz immer noch mit den Kühen "z'Berg" geht im Sommer, in Norwegen würde das keiner mehr machen. Er hat übrigens Simmentaler Kühe :-)
Am nächsten Tag fuhren Oli und ich weiter nach Stavanger. Dort war gerade die Beach-Volleyball-Tour zu Gast. Wir checkten also den Spielplan und hatten Glück. Heuscher/Heyer spielten an diesem Nachmittag ihren Achtelfinal. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Sie haben natürlich gewonnen (Sie flogen jedoch in der nächsten Runde gegen ein das russische Team Barsouk-Kolodinsky nach einem 3-Sätzer aus dem Turnier).
Nach dem Match fuhren wir zum Preikestolen. Wir waren schon recht spät dran, es hatte fast keine Leute mehr dort. Die zweistündige Wanderund dorthin lohnt sich. Ich bekam schon etwas Gänsehaut an dem Felsabgrund zu stehen und 600m hinunter auf den Lysefjord zu schauen...
Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre bis zum Ende des Lysefjords (eine recht windige Fahrt) und von dort weiter Richtung Osten (Oslo).
Tags darauf kamen wir in Oslo an. Wir übernachteten auf einem Camping mitten in Oslo. Man hatte nicht wirklich das Gefühl, in Norwegen zu sein, auf dem Camping waren nur Deutsche und Holländer... Am Morgen des 3. Juli trafen wir dann Nora wieder in Oslo (sie fuhr nach der Ekstremsportveko wieder zurück nach Trondheim um uns dann am 3. in Oslo zu treffen). Sie und Oli nahmen dann an diesem Tag die Fähre nach Deutschland. Für Oli war das Abenteuer Norwegen somit fürs Erste beendet, Nora kommt nach den Sommerferien wieder zurück um in Trondheim ihren Abschluss zu machen.
Naja, ich hatte also einen knappen Tag Zeit in Oslo um die letzten Souvenirs zu kaufen, Karten zu schreiben und Oslo bei Regen zu erkunden.
Am Abend fuhr ich dann zum Flughafen um Sarah abzuholen, die mich aus der Schweiz besuchen kam.

Und im nächsten Bericht: Sarahs und Marions lustige Zeit in Norwegen! Aber erst noch Fotos:

Wandertour in Jotunheimen


Ekstremsportveko Voss


Unterwegs...




Liebe Grüsse
Marion

Samstag, 7. Juli 2007

Nord-Norwegen 10.-18.06.2007

Heihei!
Endlich kommt wieder ein Update über meine Aktivitäten in Norwegen. Erst einmal kommt hier der Beitrag über die Reise mit meinen Eltern im Norden von Norwegen.
Wegen dem schlechten Wetter haben wir uns entschieden, unseren Aufenthalt in Tromsø abzukürzen und sind am nächsten Tag bereits Richtung Finnland weitergefahren. Nun, Lappland ist insbesondere einfach flach... Kaum waren wir in Finnland, haben wir auch schon Rentiere am Strassenrand gesehen. Wir haben schon relativ früh am Tag unser Tagesziel Kilpisjärvi erreicht. Da es in Lappland eigentlich nicht wahnsinnig viel zu sehen gibt sind wir noch etwas weiter gefahren und haben uns bei der "Hampelpia aus Schweden" in Nedre Sapporo eingemietet. Eine ältere Frau hat uns dort eines ihrer Campinghäuschen überlassen. An diesem Tag haben wir gleich eine 3-Ländertour (Norwegen-Finnland-Schweden) gemacht.
Am nächsten Tag fuhren wir via Kiruna nach Norwegen zurück und übernachteten auf dem Hærsletta Camping etwas nördlich von Narvik mit tollem Fjordblick.
Da wir zu unserem Reiseplan bereits zwei Tage Vorsprung hatten, machten wir noch eine Zusatzrunde über Senja. Die Insel nördlich von den Lofoten. Der Abstecher hat sich gelohnt. Wir haben uns eine noch nicht bewohnte samische Siedlung angeschaut und auf einem Camping direkt am Fjord übernachtet. Abends fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt mit Sandstrand. Die Mitternachtssonne blieb uns wegen Wolken leider wieder verwehrt. Aber wir wussten ja, dass sie da war, das reichte uns :-) Danach machten wir noch einen Abstecher nach Husøy (Hausinsel). Eine kleine Insel eigentlich nur mit Häusern drauf (wie der Name ja schon verrät). Sie leben dort hauptsächlich nur vom Fischfang. Überhaupt ist Senja noch nicht so touristisch wie z.B. die Lofoten.
Tags darauf gings weiter nach Gryllefjord, von wo aus wir die Fähre nach Andenes (Vesterålen) nahmen. Das Wetter war wieder nicht mehr so gut wie am vorherigen Tag. Wir hatten eigentlich nur Regen. In Andenes war der Camping bereits voll besetzt. Also fuhren wir weiter nach Bleik, wo wir noch eine Unterkunft fanden.
Am 16. fuhren wir dann weiter auf die Lofoten zu der reservierten Rorbua in Mortsund auf Vestvågøya. Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Wikingermuseum in Borg und anschliessend nach Å.
Am 18. hiess es dann zusammenpacken und ab nach Lødingen fahren, wo ich dann auf die Fähre nach Bognes musste. Meine Eltern fuhren dann weiter nach Evenes, wo sie am nächsten Tag wieder Richtung Schweiz abflogen. Meine Reise ging dann von Bognes mit dem Bus weiter nach Fauske und von dort mit dem Zug nach Trondheim, wo ich am 19. morgens ankam.

Es war eine tolle Reise, die ich mit Mum und Sepp unternehmen durfte und es hat mich sehr gefreut, meinen Eltern etwas von dem tollen Land, in welchem ich ein Jahr verbringen durfte, zu zeigen. Hier also noch an meine Eltern: TAKK FOR TUR!!!

Und wie gehabt kommt hier der Link zu den Fotos!


2007_06_10-18_Nordland og Troms



Liebe Grüsse aus Norwegen
Marion

Montag, 11. Juni 2007

Unterwegs

Heisann!

Nach einer langen Zug- und Busreise sind wir am Sonntag Nachmittag in Narvik angekommen. Die Busreise (die Zugstrecke habe ich wie beim letzten Mal praktisch vollständig verschlafen) war für uns alle sehr interessant. Üppige Wälder, tiefblaue Fjorde und wie gewohnt weit und breit kein Elch.
Nicht nur in Zweisimmen findet am 10. Juni der Kreismusiktag statt, in Narvik haben sich ebenfalls die Musikgesellschaften des Nordland-Bezirks getroffen. Als Resultat war in der ganzen Stadt Marschmusik zu hören.
Heute Morgen gings dann weiter nach Tromsø. Das Wetter hat leider nicht mehr so mitgespielt, wie in der ersten Hälfte der Reise. Wir hatten während der ganzen Fahrt Regen. Mittlerweile scheint aber die Sonne etwas durch die Wolken hindurch (es ist 22.30h). Hoffentlich hat der Wetterbericht Unrecht und wir können unsere Reise bei Sonnenschein fortsetzen...

Sodele, das wars für heute, ein voller Bauch arbeitet ungern :-D


Liebe Grüsse aus Tromsø

Eva, Sepp, Marion

Samstag, 9. Juni 2007

Eltern in Trondheim, 07.-09. Juni 2007

Während ich noch in Ålesund und Kristiansund unterwegs war, machten sich meine Eltern bereits auf den Weg nach Bergen und anschliessend mit der Hurtigrute weiter nach Trondheim.
Am Donnerstag Morgen um 8.15h habe ich sie dann am Hafen abgeholt. Nach einem kurzen Stop in ihrer Unterkunft (300m weg von meiner Wohnung) haben wir bei mir zu Hause gefrühstückt und haben uns die Stadt angeschaut.
Am Freitag fuhren wir zur Studenterhytta hinauf und machten die kurze Wanderung auf den Gråkallen hinauf. Sogar Sepps Knie haben mitgemacht. Vom Gråkallen aus hat man eine fantastische Sicht über den Fjord und Trondheim und Umgebung. Nach einem Bier vor der Studenterhytta fuhren wir mit dem Bus zum Trøndelag Folkemuseum (Volkskundemuesum für den Amtsbezirk Trøndelag). Das Freilichtmuseum zeigt das Leben in Trondheim u.U. in den letzten Jahrhunderten. Mit diesem Besuch habe ich es endlich auch mal noch in dieses Muesum geschafft (das stand das ganze Jahr über auf der To-do-Liste...).
Abends haben wir in der Stadt zu Abend gegessen. Mum und Sepp mussten sich dann selbst beschäftigen, da ich mit Mari (meinem "Buddy") ans Abschiedsfest von Till und Philip nach Korsvika (Trondheims "Strand", ist aber Steinküste) fuhr.
Heute gehen wir auf die Trondheim vorgelagerte Festungsinsel Munkholmen und am Abend geht's dann ab in den Norden!!


Liebe Grüsse aus Trondheim

Eva, Sepp und Marion


2007_06_07-09_Eltern Trondheim



2007_06_08_Farvel-fest Till und Philip

Hurtigruten-Trip nach Ålesund, 03.-05. Juli 2007

Nora, Meike und ich waren der Meinung, dass man ja nicht für ein Jahr nach Norwegen fahren kann und dann nicht einen einzigen Trip mit der Hurtigrute unternimmt. Dem haben wir am letzten Wochenende Abhilfe geschafft. Wir haben uns relativ kurzfristig einen Platz auf der "MS Kong Harald" gebucht und haben am Sonntag Morgen um 10.00h in Trondheim abgelegt. Auf dem Schiff haben wir den Altersdurchschnitt beträchtlich hinuntergezogen. Es waren fast nur alte Leute dort. Wir haben uns an Deck einen Liegestuhl geschnappt, haben etwas gedöst, die Landschaft bestaunt, Handstand geübt und versucht, auf eine Seil zu balancieren (es wurde uns ab und zu schon etwas langweilig). Um Mitternacht (nach 14 Stunden Schifffahrt) sind wir dann in Ålesund angekommen. Dort ging es dann drum einen Schlafplatz zu finden. Wir haben es uns auf den grossen Steinen gleich am Wassser auf unseren Schaumstoff-Matratzen gemütlich gemacht und noch etwas den tollen Sonnenunter-/aufgang (das kann man ja mittlerweile hier nicht mehr richtig auseinander halten) betrachtet. Am Montag Morgen haben wir dann schon mal tüchtig verschlafen. Die Steine waren überraschend bequem und keine ist ins Wasser gefallen oder von der Flut überschwemmt worden. Das Gepäck haben wir dann am Hafen eingeschlossen und haben uns anschliessend die schöne Jugendstilstadt Ålesund angeschaut.
Am späteren Nachmittag mussten wir dann bereits den Bus nach Kristiansund erwischen. In Kristiansund haben wir uns mitten in der Stadt auf einem Felsen mit Blick über den Hafen auf dem Engangsgrill (Einweg-Grill, typisch für Norwegen) Lachs gegrillt. Lecker! Um dort auch zu übernachten, hatte es uns dann aber doch etwas zu viele Schnecken, deshalb haben wir uns wieder einen Platz an der Küste ausgesucht.
Nach einem schönen Tag in Kristiansund haben wir dann das Schnellboot zurück nach Trondheim genommen.
Das Wetter war übrigens traumhaft schön! Nur Sonnenschein und weit und breit keine Wolke zu sehen.

Und hier wie immer der Link zu den Fotos, viel Spass und liebe Grüsse aus Trondhjem

Marion

2007_06_03-05_Hurtigruten

Mittwoch, 30. Mai 2007

Feeeeeeertig!

Hallo

So, das Semester ist schon seit einer Weile fertig, jetzt sind auch die Prüfungen durch und ich habe jetzt offiziell nur noch FERIEN!!! Das heisst, ich bin bis Mitte Juli in mehr oder weniger ganz Norwegen unterwegs. In einer Woche kommen meine Eltern zu Besuch und wir fahren in den Norden. Anschliessend gehts mit ein paar Freunden nach Süd-Norwegen, bevor ich mit Oli auf einen Roadtrip nach Oslo gehe, wo ich dann Sarah treffe, die mich dann noch für eine Woche besuchen kommt. Anschliessend habe ich noch eine Woche nichts los, bevor ich dann meine laaaaange Zugreise zurück in die Schweiz mache.
Ihr seht, mir wirds nicht langweilig hier :-D


Ich melde mich bald wieder.

Liebe Grüsse aus Trondheim
Marion

Donnerstag, 24. Mai 2007

Eksamenslesning in Studenterhytta

Heihei

Vom 18.-22. Mai sind Oli und ich in die Studenterhytta ausserhalb von Trondheim gefahren. Weg von Computer, Internet und Skype. Das hat sich definitiv gelohnt. Wir waren etwa 20 Studenten dort, einen grossen Saal zum lernen. Einen gemütlichen Aufenthaltsraum, wo fast immer ein Feuer brannte und gutes Essen. Abends gings dann meist noch in die Sauna oder es wurde Karten gespielt (oder in dieser Reihenfolge).
Am Montag gingen wir dann noch auf den Grakallen um uns Trondheim "bei Nacht" anzuschauen. Daraus wurde dann leider nicht wirklich was, da es einfach nicht mehr richtig dunkel wird hier. Dafür haben wir tolle Abendrot-Extrem-Jumping-Fotos geschossen. Aber schauts Euch selber an.
Wahrscheinlich fahre ich nächstes Wochenende nochmals für drei Tage hin um mich auf die letzte Prüfung vorzubereiten.

Hilsen fra Trondhjem
Marion


2007_05_18-22_Eksamenslesning

17. Mai, Nationalfeiertag

Diesen Tag durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Alle Norweger haben sich so richtig herausgeputzt. Viele haben ihre Tracht angezogen. Wir haben uns die Parade angeschaut und sind dann noch an den Nidelven Fluss gegangen und anschliessend nochmals etwas durch die Stadt.

Ansonsten gibts nicht viel zu erzählen. Es ist Prüfungssession, eine habe ich jetzt durch und in einer Woche muss ich nochmals sechs Stunden hinhocken. Dann ist mein akademisches Austauschjahr hier in Trondheim schon vorbei... *snif*

Liebe Grüsse aus Trondheim
Marion

2007_05_17_Grunnlovsdag

Dienstag, 1. Mai 2007

Russ-Fest in Trondheim, 30.04.2007

Russ-Fest, was ist das?
Das ist die Pary der Gymnasiasten zwischen letztem Schultag und Prüfungen. Die Schüler machen sich spezielle Kleider (sehen aus wie bemalte Ärztekittel und weite Hosen) und feiern mehr oder weniger bis zum 17. Mai (Nationalfeiertag) durch. Die Russ-Kleider sollten eigentlich während dieser Zeit nicht gewechselt werden... am 21. Mai fangen dann die Prüfungen an.
In Norwegen ist der 1. Mai ein Feiertag, also fanden wir, wir könnten ja auch einmal an einem Montag in den Ausgang, wenn wir den Dienstag schon frei hatten.

Liebe Grüsse
Marion


2007_04_30_Russ-Night TRD

10mila, 27.-29.04.2007

Das war wieder ein Wochenende...
Erst einmal eine kleien Erklärung bezüglich 10mila (Tiomila):
10mila ist ein Orientierungslauf-Wettkampf, der jährlich in der Umgebung von Stockholm stattfindet. Dieses Jahr fand Tiomila in Eskilstuna statt.
Tiomila bedeutet "10 Meilen". Damit sind aber nicht etwa die 10 Meilen, bzw. 16,09km wie beim GP von Bern oder so gemeint, nein, in Skandinavien heissts 1 Mila = 10 Kilometer. Somit ist das Ziel dieses Wettkampfes klar: 100km OL. Dies gilt aber nur für die Hauptkategorie der Männer. Die sind 10 Leute in einem Team. Es wird eine OL-Staffette gelaufen, wobei jeder im Durchschnitt 10km laufen muss. Bei den Frauen ist besteht ein Team aus 5 Leuten und jede läuft zwischen 3.5 und 9 km. Für Infos: www.10mila.se (es gibt eine Version auf Englisch)

Wie kam ich überhaupt dazu?
Einer von der Orientierungslauf-Gruppe der NTNU hat ein Mail herumgeschickt, dass die OL-Gruppe nach Tiomila fährt und wer mitmachen will und NTNUI (NTNU-Unisport) Mitglied ist, das gerne tun kann. Wir waren dann schnell ein paar Leute, die das mal ausprobieren wollten und wir haben uns angemeldet. Die OL-Gruppe organisierte die Reise und auch die Zelte für die Übernachtung.

Freitag früh am Morgen, genau gesagt um 4.00h morgens fuhren wir in Moholt ab. Wir waren über 100 Leute; Norweger und ein paar Austauschstudenten. Die meisten gingen direkt vom Ausgang zum Bus, ich hab die Nacht auch gleich durchgemacht, leider nicht mit feiern, sondern mit dem Schreiben meiner Semesterarbeit.. Am Nachmittag machten wir in Karlstad einen Stop um unseren Einmarsch ins 10mila-Stadion zu üben. Wir marschierten mit Orchester, Cheerleader und alle in Grün-Gelb-Schwarz durch das Stadtzentrum von Karlstad. Anschliessend gings dann weiter nach Eskilstuna. Wir kamen um 18.00h dort an. Nach der Ankunft hiess es sogleich Busse entladen und Zelte aufstellen. Wir hatten sogar ein Saunazelt!
Wir gehörten zu den Ersten, welche auf dem Gelände waren. Die meisten reisten erst am Samstag an. Es wurde dann ein gemütlicher Abend mit Engangsgrill (Einweg-Grill)-Abendessen. Für mich hiess es noch, ein neues Team zu finden, da mich die Frauen in meinem Team im Stich liessen. Sie fanden, sie seien zu krank um zu rennen. Später hab ich dann erfahren, dass sich die Damen nur angemeldet hatten, um eine billige Reise nach Stockholm zu kriegen und gar nie die Absicht hatten zu rennen...
Nunja, ich fand dann ein Team mit norwegischen Chemie-Studentinnen, welche noch jemanden brauchten. Also war ich dann in der Gruppe "Over stokk og stein" dabei.
Am Samstag Vormittag füllte sich dann das Gelände langsam mit Leuten und wir machten um zwölf dann unseren legendären Marsch durch das Stadion. Die Schweden mussten wieder einmal gedacht haben: "Die spinnen, die Norweger!" Meine Vermutung hat sich bestätigt, dass wir so lange durch das Stadiongelände marschiert sind, bis uns das Fernsehen endlich gefilmt hat. Trotzdem, es war lustig.
Um 14.00h sind dann die Frauen zum OL gestartet. Ich hatte die zweite Etappe über gut 7 Kilometer. Es lief alles recht gut bis zum 9. Posten. Da habe ich mich total verlaufen und war an einem ganz anderen Ort, als ich dachte. Bei dem Posten habe ich 45min verplämpert. Der Rest ging dann wieder ohne Probleme. Immerhin habe ich alle Posten gefunden, was auch nicht jeder geschafft hat, von dem her bin ich mit meinem ersten OL-Wettkampf ganz zufrieden :-)
Nachts um 23.00h waren dann die Jungs dran. Das war recht eindrücklich, wie über 300 Leute alle mit Stirnlampe durchs Stadion gelaufen sind. Der Lauf der Herren ging bis am Sonntag um 14.00h. Am Sonntagmorgen habe ich kurz vor seinem Start noch meinen Klassenkameraden aus Beromünster Matthias Merz getroffen. Das war auch recht speziell, da trifft man sich 4 Jahre nach der Matura in Schweden wieder.
Nachdem die Jungs dann fertig waren, gings dann schnell wieder Richtung Norwegen und Trondheim. Am Montagmorgen um 4.00h waren wir dann wieder in Moholt. Alle ein bisschen zerknittert und übermüdet, aber trotzdem: Es war ein tolles Wochenende!!
Mit dem Wetter hatten wir übrigens wieder einmal richtig Glück. Es hat nicht einen Tropfen geregnet. Ansonsten hätten wir auch ein ziemliches Problem gehabt, denn viele Zelte hatten keinen Boden...

Hier habe ich schon mal eine Ladung Fotos, es kommen wahrscheinlich noch mehr, sobald ich sie mit anderen Leuten ausgetauscht habe.


Liebe Grüsse aus Norwegen
Marion


2007_04_27-29_10mila

Agdeneskoia, 20.-22.04.2007

Es war wieder einmal Zeit für eine Hüttentour. Diesmal haben wir uns für die Agdeneskoia enschiede. Wobei, "koia" darf man dem eigentlich nicht mehr sagen, es ist eigentlich ein Ferienhaus, wie es die Norweger hier haben; hat fliessend Wasser, einen Gasherd und ist ausserdem recht gross mit Wohnraum und Schlafzimmern. Sie ist auch nicht so abgelegen, wie man es sich von den NTNU-Hütten gewohnt ist. Es hat viele Ferienhäuser rundherum und ein Dorf in der Nähe. Agdeneskoia liegt westlich von Trondheim am "Eingang" vom Trondheimfjord.
Am Freitag haben wir den Bus nach Orkanger, von dort weiter nach Lensvik und dann weiter nach Mölnbukt genommen. Die Hütte war einfach zu finden. Es war noch eine andere Gruppe für dieses Wochenende angemeldet (die Hütte hat 10 Plätze und wir waren nur 5), die dann später auch ankam.
Am Samstag haben wir dann eine Wanderung in die Umgebung gemacht, sind zum Fjord und durch den Sumpf. Die Hosenbeine und die Schuhe sahen nachher auch dementsprechend aus :-) Mit dem Wetter hatten wir für einmal mehr Riesenglück.
Abends hatten wir dann einen gemütlichen Abend mit den Norwegern, sie hatten viel zu erzählen.

Am Sonntag war dann nicht mehr viel los. Packen, Putzen und Abmarsch. Wir hatten uns für den Rückweg für eine andere Route entschieden. Wir sind von der Agdeneskoia nach Valset gewandert und nahmen dort die Fähre nach Brekstad auf der anderen Seite vom Fjord und von dort das Schnellboot nach Trondheim. In Trondheim im Hafen habe ich dann einen alten Freund getroffen: Den Christian Radich :-) Den Segler habe ich ja in Oslo im Hafen schon gesehen (sh. Oslo Fotos) und jetzt liegt er anscheinend in Trondheim vor Anker.

Es war ein gemütliches und erholsames Wochenende, eine Hüttentour einmal etwas anders :-)


Und jetzt wie immer die Fotos. Viel Spass!

Hilsen
Marion
2007_04_20-22_Agdenes

Montag, 9. April 2007

Oslo, 05.-07.04.2007

Hallo Leute

Hier kommt endlich mein Bericht von den Osterferien. Einen Tag nach dem Hüttentrip nach Hognabu fuhr ich in der Nacht vom 4. auf den 5. April mit dem Nachtzug nach Oslo. Ich war morgens um 7.oo in der Hauptstadt und machte mich auf die Suche nach dem Hotel. Ich hatte den ganzen Tag für mich allein in Oslo bevor Antonia und ihre Grossmutter spät abends in Oslo landen würden. Auf der Suche nach der Unterkunft fielen mir zwei Sachen auf: 1. Ich war definitiv in einer Stadt (im Gegensatz zu Trondheim, wo ich zuerst den Eindruck hatte, ich wäre total in der Provinz gelandet) und 2. die Stadt war menschenleer. Ich kann mir das nur damit erklären, dass die meisten Norweger für die Osterferien in die Berge gefahren sind oder noch den Kater ausschliefen...
Für den Tag hatte ich eigentlich noch keinen richtigen Plan. Ich beschloss einmal Richtung Zentrum zu schlendern. Auf dem Weg erkannte ich die Festung Akershus, welche ich mir sowieso anschauen wollte. Von dort hat man einen tollen Blick auf den Hafen von Oslo. Dort ankerte auch das Schulschiff "Christian Radich". Der Segler hat mich schwer beeindruckt (sh. Fotos und falls interessiert auch http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Radich ).Mit der Morgensonne im Rücken sowieso. Abgesehen von einem königlichen Wachmann, der auf der Brüstung hin und zurück marschierte, war ich immer noch alleine unterwegs. Anschliessend bin ich von der Festung weiter zum Zentrum und die Karl Johans gata hoch zum Königsschloss spaziert. Da waren dann endlich ein paar Menschen zu sehen, hauptsächlich Touristen.
Das Wetter war einmal mehr perfekt. Sonnig und warm, ein richtiger Frühlingstag (ich weiss, für Euch ist das in diesem Jahr nicht sehr interessant, Ihr habt das ja schon seit Februar, aber hier ist das schon ein Highlight!)! Nachdem ich vor dem Schloss auf dem Geländer etwas Sonne getankt und die Sicht über die Stadt genossen hatte, beschloss ich, den Holmenkollen zu besichtigen. Ich nahm die Metro (übrigens die Einzige U-Bahn in Norwegen) hinaus zur Olympiaschanze. Im Turm gibt es ein kleines Skimuseum wo u.a. auch ein Paar von Simon Ammans Skis ausgestellt sind :-)
Vom Turm aus hat man einen tollen Ausblick über die ganze Stadt und den Oslofjord.
Nachdem ich noch etwas über das Gelände geschlendert bin, ging ich zurück in die Stadt und besuchte den Vigeland-Park. Der Park mit 650 Skulpturen von Gustav Vigeland hat mich schwer beeindruckt. Hier traf man endlich auch wieder etwas mehr Leute an und man hörte wieder Norwegisch...
Am Abend setzte ich mich in der Innenstadt in ein Cafe schrieb Karten, trank einen Kaffee und beobachtete das hauptstädtische Nachtleben bis es dann Zeit wurde, mich mit Antonia und ihrer Grossmutter Dora am Bahnhof zu treffen. Ich habe mich riesig auf ihren Besuch gefreut und genoss es, endlich wieder etwas Berndeutsch zu hören und zu sprechen (wobei Antonia und ich während ihrem Aufenthalt oft ins Möchtegern-Baslerdeutsch wechselten, was uns beiden grossen Spass machte, unserer Umgebung jedoch manchmal recht auf die Nerven ging. Man kann so schlecht damit aufhören, hat man einmal damit angefangen) :-)
Am Freitag haben wir ebenfalls die Stadt unsicher gemacht. Akershus, Königsschloss, Holmenkollen, Vigelandpark... Der Tag war wieder wunderbar, wenn auch mit etwas mehr Wind als am Vortag. Abends wurden wir von Dora in einem mongolischen Restaurant zum Abendessen eingeladen.
Am nächsten Morgen (Samstag) fuhren wir dann um 8.00h mit dem Zug ab Richtung Trondheim. Als wir durch die Berglandschaft in der Nähe von Trondheim fuhren, machte mir der Schnee noch keine grossen Sorgen. Es ist oft so, dass 50km ausserhalb von Trondheim tiefster Winter herrscht, während es in Trondheim selber schon fast Frühling wird. Als wir aber dann in Trondheim aus dem Zug stiegen, waren wir dann doch etwas überrascht, dass es um die 20cm Schnee gegeben hat, während wir in Oslo den Frühling genossen haben...
Tja und mit diesem Jahreszeitensprung von Frühling zum Winter ging unser Oslo-Abenteuer zu Ende und für Antonia und Dora konnte das Abenteuer Trondheim beginnen!


Gruss
Marion


2007_04_05-07_Oslo

Sonntag, 8. April 2007

God Påske!!


Ich wünsche allen meinen fleissigen Blogbesuchern frohe Ostern! Die meisten haben ja Frühling, in Trondheim ist der Winter nochmals zurückgekommen (schliesslich gehen alle Norweger an Ostern auf Skitouren, da darf der Schnee ja nicht fehlen), wir haben um die 20cm Schnee!

Liebe Grüsse
Marion

Samstag, 7. April 2007

Hognabu, 31.03.-03.04.2007

So, die Osterferien haben begonnen und ich habe wieder einmal volles Programm… Am letzten Samstag sind Simon (CH), Arnaud (F), Zdenek (CZ) und ich vollgepackt mit Scheeschuhen und Snowboard nach Tydal gefahren. Von dort gings dann weiter zur Hognabukoia (Pirmin und ich waren im letzten Herbst bereits dort, sh. Eintrag „13.-21.10.2006: Pirmin war hier“). Im Winter ist es bedeutend einfacher, die Hütte zu erreichen, da die gesamte Moorlandschaft zugefroren und mit Schnee bedeckt ist. Die Tour zur Hütte dauerte etwa zwei Stunden. Dann gings ans Holz hacken und Feuer machen. Die Hütte ist sehr gemütlich und der Holzofen funktioniert tadellos. Nach dem Holzhacken war es immer noch hell (wir haben ja mittlerweile länger Tag als in der Schweiz, ätsch). Also machten wir noch eine kleine Wandertour in recht steile Hänge. Am Abend haben wir uns dann (auf dem tollen Holzofen) etwas Leckeres gekocht und haben den Rest des Abends mit Würfel-Poker (da werden Narvik Erinnerungen wach, nicht wahr Andi und Falko?) und Gemsch verbracht.
Am Sonntag habe wir dann das Snowboard auf den Rücken geschnallt und sind auf die Melshogna (1027 m.ü.M) hoch. Die Abfahrt war super, wenn auch weiter im Tal der Schnee recht gebremst hat. Zurück in der Hütte mussten Arnaud und Zdenek schon wieder packen und zurück zum Bus gehen. Da waren’s nur noch zwei… Simon und ich haben uns dann wieder die Karte angeschaut und eine hammermässige Tour für Montag geplant. Es blieb dann aber leider bei der Planung, am nächsten Tag hatten wir beinahe Sturm und Schnee. Also gab es einen lockeren Tag mit Ausschlafen, nochmals Holz hacken und nur einer kurzen Tour. Wir haben es nicht einmal zum Gipfel geschafft, weil es uns fast weggeblasen hat… 
Dienstag hiess es dann noch packen, Hütte putzen und wieder zurück ins Tal. Wir haben dann einen anderen Weg genommen, wo wir noch etwas mehr mit dem Board hinunterfahren konnten. Bis ganz ins Tal hat es nicht gereicht, dafür hatte es dann doch zu wenig Schnee, aber der Umweg hat sich gelohnt, die Abfahrt war schön. Ab und zu haben wir riskiert in den Bach zu fallen, da man den Weg und den Bach nicht immer unterscheiden konnte, aber wir haben es mit trockenen Kleidern bis zu Bushaltestelle geschafft. Tja und jetzt geht’s dann bald ab nach Oslo, wo ich dann morgen Antonia und ihre Grossmutter treffe. Am Samstag fahren wir dann gemeinsam mit dem Zug nach Trondheim.
Die Hognabu-Fotos befinden sich auf dem Link unten.

Wie immer hilsen fra Trondheim
Marion


2007_03_31-04_03_Hognabu

Donnerstag, 22. März 2007

Ausflug nach Røros mit Pirmin, 21.03.2007

Hallo liebe Leute

Wie viele ja schon wissen, habe ich 12. März Besuch bekommen. Pirmin macht hier für 10 Tage Ferien und erholt sich von den Semesterprüfungen. Er bekam auch einen kleinen Klimaschock; nach 16 Grad in der Schweiz wurden wir hier nach 2 Tagen wieder eingeschneit. Damit haben hier auch recht viele nicht mehr gerechnet. Ich finde es jedenfalls toll, dass wir nochmal ein bisschen Winter haben hier.
Wahnsinnig viel haben wir nicht unternommen. Wir haben es endlich geschafft, den Nidaros-Dom von innen zu bestaunen. Wir haben die Stadt mit unserer Anwesenheit beehrt, sind oft ausgegangen (es läuft momentan recht viel hier) und sind ab und zu an die Uni. Einmal gingen wir noch zusammen klettern. Es ist mir ja mittlerweile klar, dass die Norweger gerne untertreiben, aber dass sie das sogar bei den Kletterrouten-Schwierigkeitsgraden durchziehen, hätte ich dann doch nicht gedacht. Jedenfalls wars dann doch etwas hart für uns, ich hab ja auch schon eine ganze Weile nicht mehr geklettert, meine Klettermuskeln brauchen dementsprechend wieder mehr Training...
Gestern (21. März, Tag-Nachtgleiche!!! Wichtiger Tag hier!) haben wir uns für einem Ausflug nach Røros entschieden. Die kleine Bergwerkstadt liegt etwa 150km südöstlich von Trondheim. Wir sind am Vormittag mit dem Zug hingefahren. Dort haben wir uns die Stadt etwas angeschaut und das Museum besucht. Es ist ein recht kleiner Ort, jedoch auf jeden Fall einen Besuch wert. Nach einem tollen Abendessen sind wir dann mit dem Zug wieder nach Trondheim zurück gefahren.
Der Pirmin hat tolle Fotos gemacht, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will. Ich führe jetzt auf meinem Blog ein neues System mit den Picasa Fotoalben ein. Einfach auf das Bild unten klicken, dann kommt ihr auf die Fotoalbum-Seite. Ich habe vor noch mehr (auch ältere) Fotoalben zu veröffentlichen. Bitte habt etwas Geduld. Ich hoffe, es funktioniert und es ist nicht allzu mühsam für die Leute mit langsamer Internetverbindung. Ich bitte um Feedback!

2007_03_21_Røros




Es grüssen aus dem hohen Norden

Pirmin und Marion

Dienstag, 6. März 2007

Narvik 14.-19.02.2007

Sodeli, i ha ändlech mini Schribfuulheit u insbesondere Foto-Upload-Fuulheit übwunde u bringe öich mal ufe nöischt Stand vo mine Freizitaktivitäte.
Der Usflug uf Narvik isch o wider einisch äs Abentüür xi. Mir si am 14. Februar ir Nacht am halbi 12i in Trondheim ufe Zug u si d Nacht düregfahre. Am 9i simer de in Fauske ufe Bus uf Narvik umgstige. D Landschaft uf der Reis isch wie immer atemberoubend xi. Mir hei meischtens d Lofote i Sichtwiti gha (natürlech richtig schön verschneit, dert obe isch ja no aständig Winter, nid so wie i der Schwiz ;-) ). Zum Teil hets d Fjorde zuegfrore und d Bärge hei rächt spezielli Forme.
Am 3 am Nami simer de in Narvik acho u si vom Matteusz abgholt worde. Är het mit üs letscht Summer der Sprachkurs gmacht u isch när uf Narvik ad Uni ga studiere.
Bi ihm heimer de z Gepäck abglade u si chli Narvik ga aluege. Mir hei super Wätter gha. Narvik sälber isch zwar nid so schön, mä het gmerkt, dasses nachem Chrieg isch nöi ufbout worde. Aber derfür isch d Umgäbig mit Fjord und Bärge d Reis wärt!
I der Nacht simer de no Polarliechter ga luege, so schön hani se no nie xeh, würklech der Hammer.
Am Fritig hei d Pischtene nume am Abe offe gha, also simer düre Tag chli d Museeä ga bsueche u hei nis chli über Narvik u d Skigebiet ir Umgäbig informiert. Am Abe simer de ändlech uf d Pischte. Sässellifte gits in Norwegä nume sehr sälte, Narvik isch da kei Usnahm; äs würdi sech o nid lohne. D Pischtene si aständig steil und d Ussicht über Narvik bi Nacht isch natürlech super.
Am Samschtig heimer nis entschlosse, uf Björkliden in Schwede z fahre u dert z Skigebiet ga usteschte. Dä Tag isch o äs rächts Abentüür worde. Mir si am Morge ufe Zug und nach 1.5 Stund in Björklinden acho. Dorf hets eigentlech keis, nume ä Bahnhof mitemene chline Lade, Feriehüser u ä Campingplatz. Z Skigebiet isch aber guet xi. Guete Pulver, guet präparierti Pischte. Zudämm heimer am Abe vor der Rückreis iz tüüre Norwege no chli günstigs Bier chönne ichoufe ;-)
Am halbi 6i simer de in Björkliden wider ufe Zug. Nachenere Halbstund isch der Zug blibe stah u äs het geisse, dasses uf der norwegische Site äne z'vil Schnee heigi u mer wäge dämm nümm chönne witerfahre. Mir hei also 2 Stund ufene Bus müesse warte (zum Glück heimer ja no Bier kouft gha :-) u i ha wie immer z Uno und Würfel im Rucksack, also isches nis nid längwilig worde). Mitem Bus simer de ä witeri Halbstund bis uf z Björnfjell gfahre u dert heimer när wider uf d Schnutzi müesse warte wo vo Narvik uf z Björnfjell u wider zrugg gfahre isch. Äs isch nume "Kolonnekjöring" (Kolonnefahren hinder der Schnutzi nache) erloubt xi, äs het aber o rächt idrücklech möge schneie u winde. Schlussändlech simer de am halbi 12i in Narvik acho, also 5 Stund Rückfahrt statt 1.5... Aber mir hei ja Zit gha, mir hei das nid so äng xeh.
Am Sunntig simer de wider in Narvik uf d Pischte. Und wülls ja so schön gschneit het ir Nacht vorhär heimer o richtig schöne Pulver gha und wuuuuunderschöns Wätter. Das het richtig Spass gmacht. Und iz heimer o richtig chönne z ganze Panorama gniesse. Boarde mit Sicht über Narvik und z Meer, was wosch no meh?
Am Mäntig simer de am Morge am 7ni wider ufe Bus richtig Süde. U da heimer o ändlech Elche xeh!! Zum Teil hei si eifach näbe der Strass zwüsche de Böim gschlafe. Eine heimer sogar xeh näbemene Hus umelige. Die wüsse wahrschlinech haargenau, dass kei Jagdsaison isch :-)
Mir si alli froh xi, heimer für die Reis nid der Flüger gno, mir hätte so vil verpasst!

So und iz hani gnueg gschwaflet. Vil Spass mit de Föteli!!



Hinfahrt:

Dä isch eifach härzig, ufgno irgendwo zwüsche Fauske und Narvik


Andi und Falko uf der Fähre übere Tysfjord








Die Wulche hets mer atah, das het äs Wili und vil Akku brucht, bis i das Föteli gha ha...


Wüsseter iz wasi mit "spezielle Bärgforme" meine?




Donnerstag, Narvik


Falko und Matteusz vorem Matteusz sim Hus. Äs teilts mitemene andere Studänt.


Narvikfjellet, der Husbärg


Polarliechter






Freitag, Narvik


Nid grad churzi Dischtanze... Matteusz, Andi, Falko, ich





Tschutschutschu... In Narvik hets ä Erzverlade-Alag; heimer nis leider nid chönne ga aluege.


Nachtskifahre (oder i mim Fall -boarden)




Samstag, Björkliden


Falko u i vor der Pulverschnee-Abfahrt



Falko und Andi sueche sech ä Wäg, bei derä schlächte Sicht gar nid so einfach...



Müed, düregfrore aber glücklech, äs isch ä super Skitag xi!


Warte ufe Bus, Andi u Matteusz



Sonntag, Narvik

Was gits hie derzue no z säge...?



















Montag, Rückfahrt

Jupiii, ä Elch!!

Dienstag, 13. Februar 2007

Schneeschuhtour Vassfjellet 11.02.2007

Hier sind die Fotos von der Ski-/Schneeschuhtour von Andi und mir im Vassfjellet bei traumhaftem Wetter! War super!!!!

Liebe Grüsse aus dem schönen Winter in Trondheim

Marion

Am Anfang hatte ich noch ein paar Schwierigkeiten mit den Schneeschuhen...










Fertig! Im Hintergrund sieht man Trondheim und den Fjord.